Gesangverein Bühl 1878 e.V.

Unser Verein hat derzeit 48 aktive Sängerinnen und Sänger sowie 111 passive Mitglieder. Singen und Geselligkeit sind Gründe, im Gesangverein Bühl aktiv zu werden.

Gemeinsames Singen ist unser Hauptanliegen und es gibt für jedes Alter und für unterschiedliche musikalische Ausrichtungen geeignete Angebote die unten aufgeführt und kurz beschrieben sind.

Daneben ist der Verein mit unterschiedlichen Aktivitäten in das Dorfleben integriert, wie etwa die Sängerfasnet, das Betenfest am 1. Mai und die öffentliche Nikolausfeier. Gemeinsam mit anderen Vereinen gestaltet der Gesangverein das Dorffest mit und kooperiert mit der bürgerlichen und den kirchlichen Gemeinden bei deren Veranstaltungen, z.B. bei der Gestaltung der Gedenkfeier am Volkstrauertag.

Schön dabei ist, dass so die Menschen in unserer Gemeinde zusammenkommen, dass sie miteinander singen, Ihre gemeinsamen Interessen teilen, miteinander feiern und sich gegenseitig kennen und respektieren lernen, Jung und Alt, sowie Menschen mit unterschiedlicher Herkunft.

Gemischter Chor
 Wir sind ein traditioneller gemischter Chor mit etwa 35 bis 40 Sängerinnen und Sängern im Alter zwischen 20 und 75 Jahren, die jeden Dienstag von 20-22 Uhr Spaß am Singen haben möchten. Der Chor ist offen für vielfältige Choraktivitäten. Auch die Liedauswahl spiegelt diese Offenheit wider, singen wir doch von alten Volksweisen über klassische und moderne Chorliteratur bis hin zur Popmusik ein breites Spektrum der Chormusik.

Kirchenchor
Der Gesangverein ist bereits seit der Gründung des Männergesangvereins im Jahre 1878 auch Kirchenchor und gestaltet regelmäßig zu Anlässen wie Weihnachten, Ostern, Christi Himmelfahrt, Fronleichnam und Allerheiligen die jeweiligen Gottesdienste mit. Für uns als Sängerinnen und Sänger ist das kirchliche Liedgut eine Bereicherung und die Gestaltung von Gottesdiensten oder Kirchenkonzerten immer wieder eine besondere Herausforderung.

Projektchor
Seit einigen Jahren werden neben der regulären Chorarbeit auch Projekte angeboten, die auf eine begrenzte Zeit und einen speziellen Themenschwerpunkt angelegt sind und in der Regel einen öffentlichen Auftritt zum Ziel haben. Diese Art des Singangebotes findet sehr großen Anklang.  Die Vereinsleitung begrüßt diese Aktivitäten. Wir sehen darin die Möglichkeit Menschen anzusprechen, die gerne singen, sich aber nicht dauerhaft an einen Verein binden möchten. Wir sind gerade dabei, ein Vereinskonzept zu entwerfen, welches die Einbindung solcher Aktivitäten in unsere Vereinsstruktur möglich macht.

 

Der Verein legt großen Wert auf eine gute musikalische Kinder und Jugendausbildung. Sie ist in folgenden Bereichen organisiert:

Musikalische Früherziehung „Singspatzen”
Für die 4-6-jährigen bietet der Verein die Möglichkeit Musik auszuprobieren. In Gruppen bis zu 10 Kindern werden Singspeile, Tanz- und Bewegungsspiele angeboten sowie einstimmige Chorlieder einstudiert. Dabei werden Musikalität und Rhythmusgefühl sowie die Motorik geschult. Auch das Musizieren mit Orffschen Instrumenten ist Inhalt unserer musikalischen Früherziehung.

Kinderchor „Singbande”
Im Grundschulalter wird das musikalisch, rhythmisch, motorische Angebot weitergeführt und die Kinder lernen ihre Stimme richtig zu gebrauchen. Über das Singen von Kanons werden sie an den mehrstimmigen Chorgesang herangeführt. Regelmäßige öffentliche Auftritte tragen zur Entwicklung von musikalischem Selbstbewusstsein bei.

Jugendchor „Songband”
Mit dem Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule wechseln die Kinder in den Jugendchor, die „Songband“. Es werden vorrangig mehrstimmige Chorlieder angeboten und besonderer Wert auf die Stimmbildung in Theorie und Praxis gelegt. Das musikalische Selbstbewusstsein wird durch die Erarbeitung von Soloparts gestärkt. Das Repertoire wird ausgeweitet auf Lieder in verschiedenen Sprachen und mit Bewegungselementen. Neben der Beteiligung an Konzerten des Gemischten Chores werden auch eigene Konzerte durchgeführt.

 

Beerdigungschor
Grabgesang gab es bereits 1959, vermutlich auch schon früher. Damals übernahm der Kirchenchor den Grabgesang. Am 16. Januar 1982 wurde dann der Beerdigungschor unter der Leitung von Berthold Lohmüller gegründet. Man wollte den traurigen Anlass mit schönem Gesang umrahmen. Wenn man die Chronik des Gesangvereins liest, wird nur Lob über den Beerdigungschor erteilt. So sagte Pfarrer Schweizer einmal, dass Auswärtige Besucher sehr angetan über den Grabgesang sind und der Chor einen hohen Stellenwert im Ort habe, auch liturgisch. Mindestens einmal sang der Chor auswärts und kam auch dort gut an. Als Berthold Lohmüller 1997 den Beerdigungschor aufgab, übernahm Maria Herth die Leitung. Heute ist der Beerdigungschor fester Bestandteil in unserem Gemeindeleben und nicht mehr wegzudenken.

 

Theatergruppe
1984 beschlossen einige am Laienspiel interessierten Mitglieder der Narrenzunft und des Gesangvereins eine alte Bühler Tradition wieder aufleben zu lassen:

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde in Bühl regelmäßig am 2. Weihnachtsfeiertag Theater gespielt. Ein Anlass war bald gefunden: Man könnte doch die gemeinsame Adventsfeier mit Sketchen auf-lockern. Gesagt, getan! Das Publikum war so begeistert, dass man im Jahr darauf beschloss zwei kürzere Theaterstücke aufzuführen. Inzwischen ist das Theater vor der Adventszeit  ein fester Bestandteil des Bühler Dorflebens geworden und hat immer wieder neue Schauspieltalente hervorgebracht.

Bei der Auswahl der Stücke wurde nicht immer alles eins zu eins übernommen, sondern durchaus auch eigene Ideen verwirklicht. Der Höhepunkt der Eigenkreationen war dann im Jahr 2000, als ein von Maria Herth komplett selbstgeschriebenes Stück im Bühler Schlosssaal uraufgeführt wurde.

Das wurde bisher zum Besten gebracht:

1985 „Wahrheit, Liebe, Kraft und Tempo“, „Die Feuerwehrsitzung“

1986 „Familie Hannemann“

1987 „Uffs Altatoil“ Beitrag zum Bühler Dorfabend.

1988 „Die Pfarr-Äpfel“: Paul Schlotterbeck verliert ganze Fuhre  “Pfarr-Äpfel” und muss für Ersatz sorgen.

„D’r Bechfatzke“: Die Liebe zwischen einer Schuhmachertochter und dem Sohn des Schreinermeisters droht wegen den Streitereien der Eltern in die Brüche zu gehen.

1989 „Der Meisterboxer“: Zur Diät verdonnerter Ehemann gibt sich als Meisterboxer aus, um seiner Rohkostmisere zu entfliehen.

1990 „Alois, wo warst du heute Nacht?“: Zwei reifere Ehemänner im zweiten Frühling.

1991 „Der Ehestreik“: Neue Bedienung im „Bären“ bringt die männlichen Dorfbewohner durcheinander. Deren erbosten Ehefrauen beschließen sich zu wehren und treten in Ehestreik

1992 „Mama macht mobil“: Brave Ehefrau mutiert zur Karrierefrau. Ehemann und Sohn fühlen sich vernachlässigt.

1993 „Der Gockel-Krieg“: Ein Gockel bringt mit seinem mitternächtlichen Geschrei ein ganzes Dorf in Aufruhr.

1994 „Die Liebesbeichte“: Nach 14 Jahren kehrt Hermann aus Amerika zurück  verliebt sich in seine Pflegeschwester. Diese soll aber schon ihren alten Vormund heiraten.

1995 „Der Heiratsschwindler“:  In einem Hotel kommt es zu einigen Verwicklungen um einen vermeintlichen Heiratsschwindler und ein paar Damen, die keine sind.

1996 „Familienkrach im Doppelhaus“: Schon fast vergessene Jugendsünden holen die Ehepaare Wacker und Rauscher wieder ein, als ihre Kinder verkünden heiraten zu wollen.

1997 „Bleib cool, Mama!“: Generationenkonflikt im Hause Bröselmaier: Der Sohn kann es seinem Vater einfach nicht recht machen!

1998 „“Renn, Oma, renn!“: Ein Flohmarkt verändert das Leben mehrerer Dorfbewohner.

1999 „Kein Auskommen mit dem Einkommen“: Aus Geldknappheit vermietet ein Rentnerehepaar ein und dasselbe  Zimmer an zwei Personen gleichzeitig.

2000 „Jubiläum beim Frauenbund“: Genervte Ehemänner beschließen ihren Frauen die nur noch an das bevorstehende Frauenbundjubiläum denken, eine Lektion zu erteilen.

2001 „Urlaub furioso“: Fritz Häberle möchte ein paar Tage mit seiner Tochter in seinem Ferienhaus in Italien ausspannen. Doch aus dem erhofften Urlaub wird nichts, weil die Ehefrau ohne sein Wissen das Haus schon an die Nachbarn vermietet hat.

2002 „Voll guat druff“: Drei junge Paare in einer Wohngemeinschaft und ihre typischen Probleme.

Man darf sich auch zukünftig auf tolle Aufführungen freuen.